“Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt”

diese Aussage Wilhelm Tells trifft auch auf folgenden Nachbarstreit zu.

Der Nachbar betreibt eine Arztpraxis im verkehrsberuhigten Wohngebiet in einer Spielstraße. Seine Patienten parken in und vor der Garageneinfahrt der Nachbarin. Darüber erbost rief die Nachbarin dreimal in der Praxis an, damit die Patienten ihre Fahrzeuge wegfahren. Sie bat den Arzt darum, in seiner Praxis auf die dafür vorgesehenen Parkplätze einige Meter weiter hinzuweisen. Als sie erneut ein fremdes Auto in ihrem Carport vorfand, ging sie in die Praxis und bat, man möge denjenigen auffordern, das Auto wegzufahren. Als niemand sich rührte, sagte sie, sie werde abschleppen lassen. Daraufhin erhob sich ein Patient und schickte sich an, sein Fahrzeug wegzufahren.

Offenbar erbost über das Verhalten der Nachbarin, erwirkte der Nachbar nach diesem Vorfall beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung, in der er es der Nachbarin u.a. untersagte, seine Praxisräume unerlaubt weiter zu betreten und seinen Praxisbetrieb zu stören. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung sollte sie 250.000 Euro Ordnungsgeld bezahlen, hilfsweise Ordnungshaft ...

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