Bayern und die Formel 1: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Anfang des Jahres berichteten wir über den Korruptionsfall um BayernLB und Formel 1, der zunächst zur Untersuchungshaft des verdächtigten Vorstands führte.

Jetzt – gut ein halbes Jahr später – hat die Staatsanwaltschaft laut Süddeutscher Zeitung Anklage erhoben. Dem Banker wird vorgeworfen, er habe für die Vermittlung von Formel 1-Rechten an einen Finanzinvestor über Scheinfirmen rund 44 Millionen Dollar an Schmiergeld erhalten. Durch den Deal soll der Bank nach Angabe der Ermittler ein Schaden von etwa 66 Millionen Dollar entstanden sein. Denn die Bank zahlte offenbar Provisionen, die ohne das Vorgehen des „Vermittlers“ nicht angefallen wären, argumentieren die Ankläger.

Die hieraus resultierenden Strafvorwürfe sind übrigens die Üblichen: Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung. Vereinfacht gesagt:

Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr nach § 299 Abs. 1 StGB, wenn ein Vorteil als Gegenleistung dafür gefordert, sich versprechen lassen oder angenommen wird, dass bei dem Bezug von Waren oder gewerblichen Leistungen im Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzugt wirdUntreue nach § 266 Abs ...Zum vollständigen Artikel

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