Lebensmittelklarheit ?

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Verbraucher und Verbraucherschützer beklagen immer wieder Etikettenschwindel bei Lebensmitteln und anderen Produkten. Heute ging ein Internetportal online mit der Ambition, für Aufklärung sorgen zu wollen und initiiert von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (Detaillierte Vorstellung des Projekts hier -pdf).

Verbraucher sollen die Namen von ihrer Meinung nach irreführenden oder Kunden täuschenden Produkten der Verbraucherzentrale Hessen melden. Die Vorwürfe werden dann von den Verbraucherschützern geprüft und die Hersteller zu einer Stellungnahme bewogen. Beides wird dann auf der Internetseite des Bundesverbands der Verbraucherzentralen lebensmittelklarheit.de angegeben. Gemeldet werden können grundsätzlich alle Produkte, die in Deutschland erhältlich sind.

Ob das Portal – wie Kritiker meinen – eine blosse Prangerfunktion entfalten wird oder einen qualitativen Beitrag zu mehr Lebensmittelklarheit und damit Verbraucherschutz entfalten wird, bleibt abzuwarten. Wie aktiv Verbraucher und Konsumenten sich aber längst mit Produkten auch kritisch und internetöffentlich auseinandersetzen und diskutieren, kann schon lange in den zahllosen Portalen, Communities und social media beobachtet werden, in denen nicht nur rund um Produkttests, Gewinnspiele und Produkt-Seiten zB auch bei Facebook lebhafte und auch vehemente Diskussionen rund um Verbraucherfragen und jeweils aktuelle Vebrauchertests geführt werden. Wer eine Prangerwirkung durch internetöffentliche Portale fürchtet, wird um drei Dinge nicht herumkommen:

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