Kunde „König“ – und die Schwierigkeiten der „Kommunikation bei Hofe….“

Dieser Tage an einer Kasse. Eine Kundin, das Handy am Ohr, eine Designertasche am Arm und laut vernehmlich unüberhörbare Belanglosigkeiten über dieses, was jene und jenes, was dieser gesagt über xy gesagt habe, mit dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung austauschend, wirft ihre Ware auf den Kassentisch, die Kassiererin keines Blickes würdigend und telefoniert, den Blick zur Eingangstüre des Ladens gerichtet weiter. Die Kassiererin wartet – sehr freundlich lächelnd. Es ist gerade kein weiterer Kunde hinter der Kundin wartend da, ….. so dass keine Schlange drängt. Nach einigen Augenblicken – noch immer lauthals telefonierend – wird die Kundin schliesslich doch „aufmerksam“, dass offenbar nichts geschieht, sie blickt die Kassiererin ungehalten an, fährt diese in barschem Ton an, ob sie nicht endlich mal kassieren wolle, ohne das Handy auch nur vom Ohr zu nehmen. Die Kassiererin lächelt weiterhin sehr freundlich und erwidert sehr ruhig:

„Aber ja, sehr gerne, ich wollte nur nicht so ungezogen sein, Sie in Ihrem Telefonat zu unterbrechen. Ich bin jederzeit gerne für Sie da, wenn Sie so weit sind.“

Die Kundin stutzt und erwidert noch barscher:

„Können Sie etwa nicht kassieren, während ich telefoniere!!?“

„Können? Aber selbstverständlich KANN ich das….. wir verstehen hier Kundenservice einfach nur so, dass wir gern unsere Aufmerksamkeit ganz dem Kunden widmen, sobald dieser Zeit für uns hat….“

antwortet die Kassiererin unverändert gelassen, ruhig und freundlich.

„Ich warte sehr gern, bis Sie soweit sind.“ „Also so eine Frechheit…“

die Kundin wirft der Kassiererin ihre ec-Karte auf den Kassentisch ...

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