Genügt Ihre Unterschrift den Anforderungen des § 126 BGB?

Die Kündigung eines Arbeitsvertrags bedarf gemäß §§ 623, 126 Abs. 1 BGB der Schriftform, also auch der eigenhändigen Namensunterschrift des Kündigenden. Ohne Unterschrift ist die Kündigung nichtig. Zwar muss die Unterschrift nicht lesbar sein. Vielmehr genügt, dass der Schriftzug die Identität des Unterzeichnenden ausreichend kennzeichnet und individuelle charakteristische Merkmale aufweist. Ein Kürzel oder eine Paraphe reicht nicht aus.

Das LAG Hessen (Urteil vom 22.03.2011, Az. 13 Sa 1593/10) urteilte zur Unterschrift eines Personalverantwortlichen unter dem Kündigungsschreiben einer Mitarbeiterin:

„Das Gebilde, das unter den vorliegend streitbefangenen Kündigungen die Unterschrift des geschäftsführenden Vorstandsmitglieds B darstellen soll, ist nicht lesbar. Dies ist allerdings auch nicht erforderlich ...

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