Aus für Rotlicht auf dem Kiez

Die Videoüberwachung öffentlicher Plätze gehört zum guten Ton der Gefahrenabwehr und so kam es, dass auch auf der Reeperbahn nicht nur nachts um halb eins die roten Lichter der Kameras blinkten. Doch zumindest dieses Rotlicht ist nun aus…

Grund der Videoüberwachung…

…war einst die Verhinderung oder aber zumindest die höhere Aufklärungsquote von Straftaten. Die um 360 Grad schwenkbaren Kameras für 620.000 € angeschafft – und mussten demnach auch etwas einbringen. Nach dem Gesetz über die Datenverarbeitung der Polizei

„darf die Polizei öffentlich zugängliche Orte mittels Bildübertragung und -aufzeichnung offen beobachten, soweit an diesen Orten wiederholt Straftaten begangen worden sind und Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dort auch künftig mit der Begehung von Straftaten zu rechnen ist.“

Selbstverständlich rechtfertigten Tatsachen die Annahme, dass es im Bereich der Reeperbahn tatsächlich bereits zu Straftaten gekommen war – und sich dieser Umstand auch in Zukunft nicht ändern würde. Auch drei Jahre nach Einführung der Kameras bestätigte der damalige Innensenator weiter, dass die Kameras ihren Zweck verfolgten und zur Verhinderung bzw. Aufklärung von Straftaten beitragen.

Übers Ziel hinaus

Doch leider schoss die Polizei (mal wieder) über das Ziel hinaus und filmte nicht nur die Reeperbahn sondern auch Hauseingänge und Wohnungen ...

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