Spitzensticheleien – Oberarzt klagt gegen Chefarzt auf halbe Million Schadensersatz wegen Mobbing

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Das LAG Hamm verhandelt am 25. Juli 2011 [AZ 11 Sa 722/10 - Termin: 25.07.2011, 10.00 Uhr, Saal 3] einen Rechtsstreit, in welchem ein Oberarzt gegen den Chefarzt Ansprüche auf Schadensersatz wegen Mobbings aus folgendem Sachverhalt geltend macht:

Der 61 Jahre alte Kläger ist seit 1987 in einem Krankenhaus in Lünen beschäftigt. Der Kläger bewarb sich im Jahr 2001 erfolglos auf die Chefarztstelle der Neurochirurgischen Klinik, die jedoch dem beklagten Chefarzt übertragen wurde. Erste Mobbingvorwürfe erhob der Kläger im März 2003 gegen den Beklagten. Der Kläger war danach in psychiatrischer Behandlung und für längere Zeit arbeitsunfähig.

1.

Im Jahr 2004 verklagte er zunächst erfolglos in erster und zweiter Instanz seine Arbeitgeberin u. a. mit dem Antrag, den Chefarzt zu entlassen und Schmerzensgeld zu zahlen. Nachdem das BAG das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm aufgehoben hatte, schloss der Kläger mit der Arbeitgeberin einen Vergleich, danach war der Kläger seither im medizinischen Controlling eingesetzt.

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