LAG Hamm verhandelt am 25.7.11: Oberarzt verklagt Chefarzt auf 500.000 EUR Schadensersatz

Das Verfahren ist die Folge eines seit 2004 betriebenen Verrfahrens, das zunächst gegen das Krankenhaus geführt wurde und vom BAG aufgehoben und an das LAG Hamm zurückverwiesen worden war. Dann verglichen sich Kläger und Krankenhaus. Nun verlangt der Arzt Schadensersatz vom Chefarzt wegen der erzielten Vermögenseinbußen.

Das Arbeitsgericht Dortmund hat die Klage abgewiesen und zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt, es lasse sich nicht feststellen, dass der Beklagte die Würde des Klägers verletzt und ein von Einschüchterungen, Anfeindungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen habe. Das Verhalten des beklagten Chefarztes sei nicht ursächlich für den Schaden des Klägers gewesen. Hiergegen hat der Kläger Berufung eingelegt, über die das LAG Hamm zu entscheiden hat. Das LAG Hamm hat bereits am 11.04.2011 Zeugen vernommen. Zum jetzt anstehenden Termin sind weitere Zeugen geladen worden.

Die Entscheidung wird für den 25.07.11 erwartet und wahrscheinlich dann am 26.07. auf der Seite der Pressemitteilungen des LAG Hamm veröffentlicht mitgeteilte von Rechtsanwalt Marcus Bodem Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin Der Fall Der 61 Jahre alte Kläger ist seit 1987 in einem Krankenhaus in Lünen beschäftigt. Der Kläger bewarb sich im Jahr 2001 erfolglos auf die Chefarztstelle der Neurochirurgischen Klinik ...

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