Ja, natürlich sind neue Jobs gut! Von einem “Beschäftigungswunder” namens Zeitarbeit

Das Statistische Bundesamt hat gesprochen: Der Beschäftigungszuwachs 2010 ist zu großen Teilen von der Zeitarbeit getragen. Die Zahl der sog. atypisch Beschäftigten liegt mittlerweile bei 7,84 Millionen Menschen. Unter “atpyisch beschäftigt” versteht man solche Arbeitsverhältnisse, die in Abgrenzung zu den “normalen” Beschäftigungen durch eine Befristung, Teilzeit, Leiharbeit oder eine geringfügige Beschäftigung gekennzeichnet sind. Oft wird man solche atypischen Verhältnisse auch mit prekärer Beschäftigung gleichsetzen können. Von prekär spricht man, wenn die ausgeübte Arbeit auf Dauer nicht geeignet ist, den Lebensunterhalt sicherzustellen oder die soziale Absicherung zu gewährleisten. Bei mittlerweile fast acht Millionen solcher Arbeitnehmer ist der atypische Job somit zum Normalfall geworden!

Beeindruckend ist der Anteil, den die atypische Beschäftigung am Zuwachs aller Arbeitsverhältnisse von 2009 auf 2010 hatte. In Zahlen ausgedrückt: In diesem Zeitraum wuchs die Anzahl sog. abhängig Beschäftigter um 322.000. An sich eine prima Sache! Allerdings waren 75 Prozent davon neue atypische Beschäftigungsverhältnisse ...

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