Internet als Pranger – oder wenn Journalisten mehr als Staatsanwälte bewirken

Ich möchte auf einen Artikel beim Handelsblatt verweisen, dem einer unserer Fälle zugrunde liegt:

Der Streitfall des Tages: Wenn das Internet zum Pranger wird

Es handelt sich um den Fall eines Onlinehändlers, der sich auf der Verbraucherkritik-Seite Reclabox, dem Vorwurf ausgesetzt sah, Betrug im gewerblichen Ausmaß zu betreiben.

Der Händler hatte dort zwar die Möglichkeit neben dem Beitrag Stellung zu beziehen, doch wir haben uns dagegen entschieden. Ich persönlich halte die Möglichkeit Unternehmen als Verbraucher zu bewerten, für eine begrüßenswerte Errungenschaft.

Jedoch sehe ich die Grenzen dort, wo schlicht falsche Tatsachen behauptet werden oder die Meinungen in Beleidigungen über gehen. Das sind Punkte an denen man sich im wirklichen Leben abwenden und nicht mehr zuhören würde. Und auch online sollte man in diesen Fällen nicht zu einer Diskussion gezwungen werden. Denn auch wenn der Unternehmer Recht hat, werden die Leser diese Diskussion mit dem Unternehmen sehr oft negativ in Verbindung bringen ...

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