Clerical Medical: Anlegerin bekommt Schadenersatz Lebensversicherung „Wealthmaster Noble“

Das Oberlandesgericht Dresden verurteilte die britische Lebensversicherung Clerical Medical auf Schadenersatz, da ein selbständiger Handelsvertreter nicht über die Risiken des kreditfinanzierten Lebensversicherungsproduktes �Wealthmaster Noble� aufgeklärt hatte. Die Anlegerin schloss im Jahre 2002 eine kreditfinanzierte Lebensversicherung bei der Clerical Medical ab. Ein selbständiger Versicherungsmakler hatte ihr zu dem Vertragsschluss geraten, da sie praktisch keinen Verlust mit der Anlage erleiden könne. Das größte Risiko bestehe darin, dass außer Spesen nichts gewesen sein könnte, es als bei plus/minus Null liege. In Wirklichkeit handelte es sich um ein äußerst risikobehaftetes Zinsdifferenzgeschäft, da allein der Zinssatz des Kreditvertrages 6,5% betrug. Die Clerical Medical verteidigte sich mit dem Argument, ihr könnten die falschen Angaben des Vermittlers nicht zugerechnet werden. Denn dieser sei selbständiger Versicherungsmakler der Klägerin, also für die Klägerin tätig gewesen ...Zum vollständigen Artikel

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