BGH: Auch ein schockierendes Gutachten muss dem Betreuten - ggf. schonend unter Einschaltung eines Verfahrenspflegers- mitgeteilt werden.

Der Betreute litt an einem hirnorganischen Psychosyndrom als Folge einer Langzeitbeatmung. Das Amtsgericht musste über eine Erweiterung des Aufgabenkreises der Betreuerin auf die Gesundheitsfürsorge entscheiden und erholte ein Gutachten. Das Ergebnis gab es dem Betreuten nur mündlich und nur im Ergebnis bekannt, weil es befürchtete, dass sich die Details des Gutachtens schädlich auf den Gesundheitszustand des Betreuten hätten auswirken können: Das paranoide Erleben des Betreuten sollte nicht verstärkt werden. Es stellte den Betreuten unter Gesundheitsfürsorge und zusätzlich unter Vermögensfürsorge mit Einwilligungsvorbehalt ...Zum vollständigen Artikel


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