"Wer die Hölle fürchtet, kennt das Büro nicht"

Kunstfreiheit siegt über Bürofrieden: Ein Sachbearbeiter, der den Alltag mit seinen Kollegen zu einem Roman verarbeitet hat, durfte deswegen nicht gekündigt werden. Wie bereits das ArbG Herford (siehe Blog-Beitrag vom 3.4.2011) gab jetzt auch das LAG Hamm (Urteil vom 15.7.2011 - Az. 13 Sa 436/11) als Berufungsinstanz dem Kläger, der auch Mitglied des Betriebsrats ist, recht. Dieser hatte eine sog. Bürosatire mit dem Titel „Wer die Hölle fürchtet, kennt das Büro nicht“ verfasst und als Buch herausgebracht. Die Schrift hatte er seinen Kollegen zum Kauf angeboten. Die Begeisterung hielt sich erwartungsgemäß in Grenzen, entdeckten sie doch deutliche Parallelen zum Unternehmen und dort tätigen Personen. In dem Buch berichtet der Autor in der Form des Ich-Erzählers über seinen Arbeitskollegen ...

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