Shitstorm oder: Wenn das Internet zurückrotzt – Nadine Lantzsch Teil 2

Nachdem auch Udo Vetter die Aussagen von Nadine Lantzsch zum Wert des Rechtsstaates und der Aufklärung („von weißen Männern erfundener Rotz“) in einem Beitrag kommentiert hatte, brach im Netz ein ziemlicher Entrüstungssturm über Frau Lantzsch herein. Der Beitrag von Udo Vetter hat derzeit 792 Kommentare. Sucht man bei Twitter in diesen Tagen nach „Lantzsch“ oder „Rotz“ kann man auch hier die Diskussion verfolgen.

Das Thema wird mittlerweile an diversen Stellen besprochen:

http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/07/13/zur-debatte-um-die-abschaffung-des-rechtstaats-und-des-tiefsten-mittelalters/

http://www.internet-law.de/2011/07/der-disput-zwischen-nadine-lantzsch-und-udo-vetter.html

http://www.bildblog.de/31816/rechtsstaat-weekly-world-news-buschi/

http://www.piratenweib.de/der-rotz-von-udo-vetter

http://www.kanzlei-hoenig.info/lila-rassismus-und-verschworungstheorien

Auch Frau Lantzsch hat wohl gemerkt, dass allein mit dem Löschen kritischer Kommentare zu ihrem Blogbeitrag

„Was sachlich und differenziert ist, ist zum Glück Ermessenssache. Ich diskutiere meine Moderationspolitik nicht.“

und schließlich dem Abschalten der Kommentarfunktion im eigenen Blog der Sache nicht Herr (oder besser Frau) zu werden ist. In einer weiteren Stellungnahme verteidigt sie nun ihre Aussagen.

„Nun, spannend, was alles so in Artikel hineingelesen werden kann. Ich gebe zu, meine Kritik an der Aufklärung, war etwas kurz gefasst, zu polemisch, um allgemein verständlich und nachvollziehbar zu sein. Es sind ja bereits ganze Bücher darüber verfasst worden, warum die Aufklärung zuvor durch Gott legitimierte Ungleichheiten in der Gesellschaft lediglich intellektualisiert umcodiert hat. Kant war ein Rassist, der Schriften über Menschenrassen und die “wilden Ureinwohner” verfasst hat. Schriften über Weiße als “überlegene Menschen”, die Vorläufer vom Herrenrassenmodell. Das sind Tatsachen ...

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