FG Berlin-Brandenburg: Nachträgliche Verlustfeststellung nur möglich, wenn sie für noch änderbare Steuerbescheide von Bedeutung ist

FG Berlin-Brandenburg Urteil vom 28.02.2011 – 5 K 5210/08

Pressemeldung des Gerichts:

“Erwirtschaftet ein Steuerpflichtiger Verluste, die er nicht durch Gewinne des vorangegangenen Jahres ausgleichen kann (Verlustrücktrag), so sind diese Verluste durch einen Bescheid gesondert festzustellen und stehen für den Ausgleich mit Gewinnen zukünftiger Jahre zur Verfügung (Verlustvortrag). Den Antrag auf Feststellung von Verlusten kann ein Steuerpflichtiger auch noch Jahre später stellen, allerdings nur dann, wenn er die Steuerbescheide der Jahre, in denen der Steuerpflichtige die Verluste verbrauchen will, noch änderbar sind. Das bekräftigte jetzt das Finanzgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 28. Februar 2011 (Aktenzeichen 5 K 5210/08). In dem entschiedenen Fall waren dem Kläger in den 90er Jahre Studienkosten sowohl für ein Inlands- als auch für ein Auslandsstudium entstanden ...

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