Fußballspielverletzung auf Dienstreise kein Arbeitsunfall

Toben sich Arbeitnehmer auf einer Dienstreise beim Fußballspielen aus, stehen sie nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt auch dann, wenn das Fußballspiel bei einer mehrtägigen betrieblichen Veranstaltung in die Tagungsordnung aufgenommen wurde, entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in einem am Mittwoch, 13.07.2011, verkündeten Urteil (AZ: L 3 U 64/06). Denn auch während einer Dienstreise bestehe kein „Rund-um-die-Uhr“-Versicherungsschutz, stellten die Darmstädter Richter klar.

Damit kann ein Baumarktleiter aus dem Landkreis Kassel keine Verletztenrente von der Berufsgenossenschaft beanspruchen. Der 49-Jährige hatte sich bei einem Fußballfreundschaftsspiel am rechten Kniegelenk verletzt. Das Spiel sollte eigentlich der krönende Abschluss einer zweitägigen Baumarktleitertagung bei einem Lieferanten sein ...

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