Bereits 1200 Zwangsumzüge von Hilfebedürftigen nach dem SGB II und Altersarmen in die Randbezirke von Berlin- Zunehmende Ghettoisierung, obwohl die Hilfebedürftigen bereits am Essen sparen- Steigende Zahlen von Obdachlosen- Zahlung der Miete trotz Schmalh

Dazu schreibt die BZ vom 13.07.2011 folgendes: " Rund 331 000 Bedarfsgemeinschaften gibt es in Berlin. Ihnen zahlt das Land einen bestimmten Betrag für die Kosten der Wohnung, der gesetzlich festgelegt ist, sich an der Brutto-Warmmiete orientiert und je nach Anzahl der Haushaltsmitglieder variiert. Das Problem: die Sätze sind seit etwa sechs Jahren gleich geblieben, die Mieten sind jedoch dramatisch gestiegen.1200 Hilfsbedürftige, darunter viele Familien, mussten im vorigen Jahr ihre Wohnung verlassen, weil sie trotz des Zuschusses ihre Miete nicht mehr zahlen konnten. Laut DGB ein Anstieg um 50 Prozent zum Vorjahr!"Die öffentlichen Wohnungsbauunternehmen müssen dringend mehr günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen", fordert Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. "Bei Ein-Personen-Haushalten reicht der Zuschuss von 378 Euro hinten und vorne nicht." Susanne Kahl-Passoth, Direktorin der Diakonie Berlin sagt: "Es gibt Menschen, die an Essen sparen, um die Miete zahlen zu können." http://www.bz-berlin.de/archiv/dgb-warnt-vor-hartz-iv-ghettos-am-rande-der-stadt-article1225471.html Anmerkung vom Mitarbeiter des Sozialrechtsexperten Willi 2 : Das SGB II kennt für eine Einzelperson keine - Bruttowarmmiete - in Höhe von 378 Euro !!! Jeden Tag werden in Berlin Hartz IV -Empfänger bei den Kosten der Unterkunft beschissen, denn trotz eindeutiger Klarstellung durch das BSG am 19.10.2010 mit 4 rechtskräftigen Urteilen halten die Jobcenter an die AV-Wohnen - Berlin fest und nehmen zur Bestimmung der Angemessenheit der Kosten der Unterkunft die Richtlinien der AV- Wohnen- Berlin, obwohl diese nicht geeignet sind zur Bestimmung eines angemessenen Quadratmeterpreises und es sich dabei um reine ,bloße Verwaltungsvorschriften handelt, die keine unmittelbare Rechtswirkung für die Betroffenen entfalten. Denn die Beurteilung von Unterkunftskosten hat von der Beurteilung der Heizkosten unabhängig zu erfolgen (vgl. BSG, Urteil vom 19 ...Zum vollständigen Artikel


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