Abfrage von Geschlecht und Geburtsdatum bei Onlinebewerbung – verbotene Diskriminierung?

Das ArbG Hamburg (Urteil vom 15.12.2010, 26 Ca 260/10) hatte vor kurzem über folgenden Fall zu entscheiden: Die Klägerin bewarb sich im Juni 2010 auf eine von der Beklagten im Internet aufgegebene Ausschreibung der Stelle „Softwareentwickler (w/m) Warenwirtschaftssystem und Logistik“, wie in der Anzeige ausschließlich erbeten, online. In dem von der Beklagten vorgegebenen Formular für die Onlinebewerbung war vorgesehen, dass die Anrede „Frau/Herr“ sowie das Geburtsdatum angegeben werden mussten. Vier Tage später erhielt die Klägerin von der Beklagten eine Absage mit der Begründung, sie habe aufgrund der zahlreichen Bewerbungen nicht in die engere Wahl genommen werden können; aufgrund der Bewerbungsunterlagen, die bei der Beklagten das erste Vorauswahlinstrument darstellen würden, hätten andere Bewerber die Beklagte mehr von der Passgenauigkeit ihrer Qualifikation in Bezug auf das Anforderungsprofil überzeugen können ...

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