Hacker zu Gast bei der Zollfahndung

Das jüngst gegründete Cyber Abwehrzentrum ist aktuell auf der Suche nach der Sicherheitslücke, durch die das Hacker-Netzwerk „no name crew“ (kurz „nn-Crew) auf Behördenrechner der Zollfahndung zugreifen konnte, was den bislang spektakulärsten Angriff dieser Art gegen eine Sicherheitsbehörde darstellt.

Was ist passiert?

In der Nacht zum Freitag ist es einer Hackergruppe gelungen Daten aus dem bei der Bundespolizei befindlichen Observationssystem „PATRAS“ zu entwenden, welches von der Zollfahndung und unter anderem auch dem Bundeskriminalamt (BKA) genutzt wird. Betroffen sind laut spiegel.de interne Dokumente, Software zur Auswertung von Bewegungsprofilen und Positionsprotokolle, die auf der Webseite der Hackergruppe veröffentlicht wurden. Auch persönliche Daten von einzelnen Ermittlern kamen bei einer zweiten Veröffentlichung an die Öffentlichkeit.

Was ist das PATRAS System?

Bei PATRAS (Paip Tracking Server) handelt es sich um ein Geodaten-Programm, das jederzeit den Standort von Ermittlern und Tatverdächtigen, aber auch von Fahrzeugen oder Handys orten und auf einer Landkarte anzeigen kann ...

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