ArbG Düsseldorf: Heimliche Videoaufzeichnung von Mitarbeitern ohne Verdacht verboten

11.07.11

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Die heimliche Videoüberwachung eines Mitarbeiters und die damit zusammenhängende Speicherung der erfassten Daten ist nur dann zulässig, wenn der Arbeitgeber einen konkreten Verdacht einer Straftat eindeutig belegen kann. Kann er dies nicht, so ist die Verwertung des Filmmaterials als Beweis in einem Kündigungsschutzverfahren unzulässig (ArbG Düsseldorf, Urt. v. 03.05.2011 - Az.: 11 Ca 7326/10).

Im Rahmen einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung legte der verklagte Arbeitgeber heimliches Videomaterial vor, das den klägerischen Arbeitnehmer bei einem angeblichen Pflichtverstoß zeigte ...

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