Filesharer muss Anwaltskosten und 2.250,- Euro Schadensersatz für 1 Album zahlen

Das Verfahren vor dem Amtsgericht Hamburg führte dazu, dass der beklagte Filesharer nicht nur die Anwaltskosten (aus einem Streitwert von 50.000,- Euro) in Höhe von 1.379,80 Euro übernehmen musste, sondern zusätzlich auch Schadensersatz zahlen muss. Für ein einziges Album, das über seinen Internetanschluss heruntergeladen werden konnte, berechneten die Richter ihm 2.250,- Euro. Das Besondere an dieser Entscheidung ist, dass der beklagte Filesharer bei den gegnerischen Anwälten angerufen hatte und mitteilte
"er nutze die Software "Azureus" und habe das hier in Rede stehende Musikalbum auch heruntergeladen, aber nicht verfügbar gemacht".
Dann gab er eine Unterlassungserklärung ab, zahlte aber die von ihm als Vergleichsbetrag geforderten 1.200,- Euro nicht. Im weiteren Verfahren bestritt der beklagte Filesharer nicht mehr die ihm vorgeworfene Rechtsverletzung. Er warf der Gegenseite nur noch vor, das gesharete Album quasi selbst zu verbreiten und so als "agent provocateur" an der Rechtsverletzung beteiligt gewesen zu sein ...Zum vollständigen Artikel


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