LG München: Telefonwerbung gegenüber Gewerbetreibenden nur bei konkreter Sachbezogenheit erlaubt

Für eine (mutmaßliche) Einwilligung in Telefonwerbung reicht auch bei Gewerbetreibenden ein allgemeines Sachinteresse nicht aus. Vielmehr bedarf es konkreter Umstände, die ein solches Interesse begründen könnten (LG München, Urt. v. 30.12.2010 - Az.: 1 HK O 7394/10).

Die Beklagte, eine Beratungsfirma für Krankenversicherungen, hatte einen Gewerbetreibenden angerufen. Als die Klägerin, ein Wettbewerbsverband, sie abmahnte, berief sie sich darauf, dass für den Angerufenen ein sachliches Interesse bestehe, seine Krankenversicherungskosten zu reduzieren ...

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