Startup muss Rebranden wegen Markenverletzung

Nachfolgernder Fall spielt zwar in Australien, könnte sich aber genauso bei uns in Deutschland ereignet haben und offenbart die Risiken einer Unternehmensgründung ohne sich bei der Namenswahl professionell beraten zu lassen.

Das in Melbourne ansässige Unternehmen Beautyscoop musst auf Grund einer Markenverletzung seinen Namen kurz nach der Gründung ändern und mehrere Tausend Dollars in Rechtsanwaltskosten und viel Zeit in das neue Design und Rebranding stecken.

Angegriffen wurde das Startup von dem ebenfalls in Melbourne gegründeten Unternehmen Scoopon – einem australischen Groupon Clon. Dieses lies den Gründern von „Beautyscoop“ von seinen Anwälten 7 Wochen nach dem Start eine Abmahnung (sog. Cease and Desist letter) zukommen- Darin behaupteten Sie, dass die Bezeichnung Beautyscoop aufgrund des Bestandteils „Scoop“ die Marke Scoopon verletzt und forderten, die weitere Benutzung des Namens sofort zu unterlassen.

Die nun folgende Beratung durch einen Markenanwalt kam zu dem Ergebnis, dass dieser Ihnen dringend einen Namenswechsle empfahl. Gegenüber dem Abmahner konnte zumindest noch eine Übergangsfrist von 30 Tagen ausgehandelt werden, innerhalb der ein neuer Name gefunden, eingeführt und der gesamte Außenauftritt umgestellt werden musste ...

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