Nichtehelicher Vater verstorben - Feststellung der Vaterschaft (und des Pflichtteilsrechts) auch post mortem gegen den Willen der Verwandten möglich.

Der vermutliche Vater war bereits verstorben und feuerbestattet worden. Nun wollte der nichteheliche Sohn die Vaterschaft festgestellen lassen, um an den Pfichtteil zu kommen. Der Putativ-Vater hatte praktisch zwei Familien: Eine mit der Frau, mit der er verheiratet war, und dort gab es eine Tochter; und eine mit einer weiteren Frau, mit der er einen Sohn, den Kläger hatte. In beiden Familien ging er als Familienvater ein und aus, was auch sämtlichen Beteiligten bekannt war. Dem nichtehelichen Sohn versprach er, ihn im Testament zu berücksichtigen und dadruch klarzustellen, dass er sein Vater sei. Daher ließ der Sohn zu Lebzeiten die Vaterschaft nicht feststellen, um kein böses Blut in die Gemengelage der zwei Familien zu bringen. Der Vater jedoch machte kein Testament sondern einen Ehevertrag mit seiner ihm angetrauten Frau, in dem er seinen Nachlass unter Ausschluss des Sohnes regelte ...Zum vollständigen Artikel


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