Konkurrentenklage in der Berliner Straßensozialarbeit

Die Berliner Straßensozialarbeit muss wohl zukünftig ohne Maserati erfolgen. Das Eilrechtsschutzbegehren der Treberhilfe gegen die öffentliche Förderung von zwei Konkurrenten, die wie sie Beratungsstellen für obdachlose Menschen und Straßensozialarbeit betreiben, hatte auch in zweiter Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg keinen Erfolg. Wie zuvor bereits das Verwaltungsgericht Berlin hat nun auch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen die Treberhilfe entschieden und die Beschwerde der Treberhilfe zurückgewiesen.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales habe, so das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in seinen Entscheidungsgründen, die weitere Förderung der Treberhilfe wegen berechtigter Zweifel an deren Zuverlässigkeit mit Recht abgelehnt. Die Zweifel beruhten auf dem Fehlen aktualisierter Listen des Personals für die Durchführung der von der Treberhilfe beabsichtigten Projekte, auf den das Landesamt seine Entscheidung als einen von mehreren Gesichtspunkten ermessensfehlerfrei gestützt habe ...

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