Finanzausschuss des Bundestages beschäftigt sich mit „Schattenbanken“

Die internationalen Finanzmärkte bergen weiterhin viele Risiken in sich. Daher unterstützten mehrere Sachverständige in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am Montag einen Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP (17/6313), in dem gefordert wird, �auf nationaler Ebene den Finanzmarkt krisenfest zu machen und auf europäischer wie globaler Ebene einen entscheidenden Beitrag für dauerhaft stabile Finanzmärkte zu leisten�. Verhindern wollen die Fraktionen, �dass die Finanzmarktakteure Geschäftstätigkeiten in weniger oder gar nicht regulierte Bereiche auslagern�. Mehr Aufmerksamkeit müsse dem Schattenbankensektor gewidmet werden. Dazu zählen Unions- und FDP-Fraktion die Aktivitäten von Zweckgesellschaften, Geldmarktfonds und Hedgefonds. Es müsse vermieden werden, das ein großer Teil der Geschäfte außerhalb des Bankensektors stattfinde �und in diesen Bereichen Risiken entstehen, denen gerade mit den umgesetzten Regulierungsmaßnahmen im Bankensektor entgegengewirkt wurde�. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterstützte die Forderungen der Koalitionsfraktionen. Bei den Untersuchungen zum Schattenbankenkomplex stehe man jedoch erst am Anfang und habe daher noch keine eigenen Vorschläge. Auch der Bundesverband deutscher Banken verwies auf die Ausweichmöglichkeiten. Er appellierte zugleich an die Politik, die kumulativen Effekte der erfolgten und geplanten Regulierungsmaßnahmen im Auge zu behalten. Andernfalls könnten die Banken als maßgebliche Finanzierer der deutschen Wirtschaft überfordert werden. Die Deutsche Bundesbank sprach sich in ihrer Stellungnahme für eine �Erfassung und engmaschige Überwachung� des Schattenbankensystems aus. Eine angemessene Regulierung dieses Bereichs sei notwendig, �um systemische Risiken frühzeitig identifizieren zu können und ihnen effektiv zu begegnen� ...Zum vollständigen Artikel

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