Fotoausstellung „Hiroshima: Ground Zero 1945″

Am Morgen des 6. August 1945 warf der amerikanische Bomber „Enola Gay“ die erste Atombombe „Little Boy“ über der japanischen Metropole Hiroshima ab. Binnen Sekunden verwüstete die Druckwelle den größten Teil der Stadt. Einen Monat nach den Bombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki untersuchte eine US-Spezialeinheit die Folgen der atomaren Verwüstung. Tausende Fotos dokumentieren den Schrecken der neuen Superwaffe. 700 bedrückende Aufnahmen von Hiroshima waren lange Zeit verschollen und sind erst vor Jahren durch eine Zufall wieder aufgetaucht; die Geschichte dieses Zufalls der im Sperrmüll gefundenen Bilder und woher sie stammen und in Privatbesitz gelangten, wird in diesem Beitrag geschildert mit einer Auswahl von Bildern als Bilderstrecke (Fotos des Beitrags dort vom International Center of Photography zur Verfügung gestellt ) und in diesem Video.

Ein Teil von ihnen ist derzeit im New Yorker International Center of Photography zu sehen. Andere Fotos der Physical Damage Division aus Hiroshima lagern schon seit Jahrzehnten in den National Archives, ohne dass sie von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wurden.

Zu den nachdrücklich besonders bedrückenden Bildern gehört – erschreckend symbolisch auf ersten Blick für die Opfer, auf den zweiten, daran zugleich sichtbar bleibend als Metapher für den Menschen als solchen, der seinen Fussabdruck in der Geschichte der Menschheit zurücklässt und im Leben anderer und selbst derer, die durch ihn ausgelöscht werden und dennoch nicht ohne eine letzte Spur zu hinterlassen – der Fußabdruck eines Menschen auf einer Brücke, bevor er von der Hitze und der Strahlung ausgelöscht wurde.

Ein Eindruck, der in seiner Parallele zur Sicherung von Spuren durch Kennzeichnung auf dem Boden nicht geringer wird: In dem Pfeil daneben, angefertigt von einem Mitarbeiter eines US-Erkundigungsteams, der die Richtung der Druckwelle kennzeichnet ...

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Hiroshima: Ground Zero 1945

Hiroshima: Ground Zero 1945
International Center of Photography
May 20–August 28, 2011

After the United States detonated an atomic bomb at Hiroshima on August 6, 1945, the U.S. government restricted the circulation of images of the bomb's deadly effect. President Truman dispatched some 1,150 military personnel and civilians, including photographers, to record the destruction as part of the United States Strategic Bombing Survey. The goal of the Survey's Physical Damage Division was to photograph and analyze methodically the impact of the atomic bomb on various building materials surrounding the blast site, the first "Ground Zero." The haunting, once-classified images of absence and annihilation formed the basis for civil defense architecture in the United States. This exhibition includes approximately 60 contact prints drawn from a unique archive of more than 700 photographs in the collection of the International Center of Photography. The exhibition is organized Erin Barnett, Assistant Curator of Collections.

http://www.icp.org/museum/exhibitions/hiroshima-ground-zero-1945

Produced and directed by Adam Harrison Levy
Edited by Stephanie Gould
Music by Paul Brill


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