„One-Night-Stand“ muss nicht zur Unterhaltsverwirkung führen

Der österreichische Oberste Gerichtshof entschied am 24. 8. 2010 (2 Ob 141/10i), dass ein kurzes sexuelles Verhältnis eines verheirateten Ehegatten („One-Night-Stand“) nicht zur Unterhaltsverwirkung führen muss:

Etwa ein halbes Jahr nach der Trennung der noch verheirateten Ehegatten hatte die Frau eine kurze sexuelle Beziehung zu einem anderen Mann. Ihrem Unterhaltsbegehren hielt der Ehemann (unter anderem) entgegen, sie habe deshalb ihren Unterhaltsanspruch verwirkt.

Während das Erstgericht die Unterhaltsverwirkung verneinte, wurde sie vom Gericht zweiter Instanz bejaht ...

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