Gemeinschaftliches Testament lebt durch Wiederheirat nicht wieder auf

Zu den Folgen einer Scheidung – bzw. unter Umständen schon des Einleitens des Scheidungsverfahrens – gehört es, dass testamentarische Verfügungen zugunsten des Ehegatten grundsätzlich unwirksam werden. Dass diese für den seltenen Fall, dass später der gleiche Ehegatte noch einmal geheiratet wird, auch nicht wieder aufleben, hat jetzt das OLG Hamm festgestellt (OLG Hamm, Beschl. v. 26.08.2010, 15 Wx 317/09).

Die Antragstellerin heiratete den Erblasser 1970. 1979 errichteten sie ein gemeinschaftliches Testament, in dem sie sich wechselseitig zu Alleinerben einsetzten. 1987 wurde die Ehe geschieden. Einige Jahre später nahmen die beiden die Beziehung wieder auf und heirateten 2009 – nur wenige Tage bevor der Erblasser starb – erneut ...

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