Arbeitsverweigerung aus religiösen Grunden kann Kündigung rechtfertigen (Muslim im Getränkemarkt)

Weigert sich ein Arbeitnehmer aus religiösen Gründen, eine vertraglich vereinbarte Arbeit auszuführen, kann das eine Kündigung durch den Arbeitgeber rechtfertigen, wenn keine geeigneten anderen Beschäftigungsmöglichkeiten gegeben sind. So das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 24. Februar 2011; Az.: 2 AZR 636/09) im Fall eines als Ladenhilfe in einem Handelsmarkt beschäftigten Arbeitnehmers. Der Arbeitnehmer war Muslim und verweigerte die weitere Tätigkeit im Getränkehandel mit der Begründung, sein Glauben verbiete ihm jede Mitwirkung bei der Verbreitung von Alkoholprodukten. Der Arbeitgeber kündigte ...

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