Szenen aus dem Gerichtssaal XII

Wieder einmal „durfte“ ich in einer Zivilsache einige Zeit warten bis meine Sache aufgerufen wurde. Währenddessen verhandelte das Gericht zwei Verfahren, in denen – bei vergleichbaren Sachverhalten – ein Anwalt den Vermieter und der andere den jeweiligen Mieter vertrat.

Das Gericht regte an, zunächst Akte A zu verhandeln und erkundigte sich bei dem Beklagtenvertreter, warum denn die angekündigte Stellungnahme immer noch nicht vorliege. Daran sei doch bereits der letzte Termin gescheitert, wobei das Gericht im letzten Termin eine großzügige Frist von vier Wochen zur Stellungnahme gesetzt habe, welche inzwischen ergebnislos verstrichen sei.

Der Anwalt wies empört darauf hin, den Schriftsatz rechtzeitig eingereicht zu haben. Dieser sei längst bei Gericht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK