Elf Fragen an… Annette Frier

Juristen sind auf Parties und Events nicht zu beneiden – irgendjemand hat immer irgendwelche Shows über populäre Rechtsirrtümer, Boston Legal oder Danni Lowinski gesehen und darüber akuten Redebedarf. Dabei war man schon so froh damals, als Ally McBeal endlich vorbei war.

Manchmal wird man aber doch neugierig und schaltet kurz rein, meistens von Graus geplagt. Nicht so bei Danni Lowinski, einer neudeutsch Dramedy, die auf SAT1 bald in die dritte Staffel geht, und in der Annette Frier die Titelfigur spielt: Ursprünglich Friseuse, zweiter Bildungsweg, Jurastudium. Und weil sie keinen Job als Anwältin findet, stellt sie in einem Einkaufszentrum in Köln einen Klapptisch auf und bietet ihre Dienste an. „Ich bin billig, eine Minute, ein Euro“, sagt sie. Den Telefonservice übernimmt der Mister Minute von nebenan, Kaffee gibt es bei Bea von der Kaffeebar gegenüber, bewacht wird das Einkaufszentrum von Sven, und dann ist da noch Oliver, der Klischeeanwalt aus den oberen Büroetagen, beide schwer verliebt in die rheinische Frohnatur.

Juristen sträuben sich zwar die Haare, wenn sie sehen, dass Kollegin Lowinski offenbar weder das Mandatsgeheimnis in der Einkaufspassage wahrt noch Akten führt, aber darum geht es nicht. Auch nicht darum, dass die Fälle meist ihren Schwerpunkt mehr im Menschlichen haben denn im Juristischen und Danni Lowinski sich unorthodoxer Methoden wie Diebstahl oder Hausfriedensbruch zur Beweissicherung bedient.

Die Sendung ist einfach nett, wenn man von der wirklich scheußlichen Titelmusik absieht. Sie ist vor allem deshalb so kurzweilig, weil man sieht, dass der Dreh allen Beteiligten vor der Kamera enorm viel Spaß gemacht hat, allen voran Annette Frier. Grund genug, an sie zum Abschluss der zweiten Staffel ein paar Fragen zu stellen, keine juristischen natürlich ...

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