Bühne frei für die gewichtige Nachfolgerin der schlanken KoV III

(c) Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)

Aus KoV III wird KoV IV: Die neue Kooperationsvereinbarung der Betreiber von Gasversorgungsnetzen in Deutschland ist fertig. Heute wurde das KoV IV genannte Regelungswerk von den Verbänden BDEW/VKU und GEODE verabschiedet und gilt für rund 700 Gasnetzbetreiber ab dem 1.10.2011 verbindlich. Der Vorläufer – die KoV III – ist damit Historie.

460 plus

Auf den ersten Blick scheint die neue Vereinbarung schon umfangmäßig ein viel gewichtigerer Vorgang als ihr Vorgänger: Rund 600 Seiten ist die KoV IV stark, etwa 460 Seiten mehr als die auch schon komplexe KoV III. Doch der Eindruck täuscht: Das tatsächliche Maß der Änderungen hält sich in Grenzen. Grund der vielen zusätzlichen Seiten ist die Aufnahme verbindlicher Vertragsmuster und die Integration von bislang nur unverbindlich geltenden Leitfäden. Allein der Prozessleitfaden zum Bilanzkreismanagement, der die Bereiche Netzkonto und Mehr- und Mindermengenabrechnung mit umfasst, ist über 180 Seiten stark.

Der Teufel steckt im Detail

Was nicht heißt, dass nicht in den Einzelheiten noch so manche Tücke steckt. Vermeintlich kleine Änderungen gilt es zu beachten – wie z.B. den neuen Bestellmechanismus für interne Kapazitätsbestellungen oder veränderte Fristen für die Datenmeldungen bei der Mehr- und Mindermengenabrechnung ...

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