Neue dena-Marktstudie: Länderprofil Ukraine

Der ukrainische Energiemarkt ist stark fokussiert auf fossile Energieträger und noch immer abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Trotz der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986 werden 47 Prozent der Elektrizität aus Kernenergie gewonnen. Neben vier bestehenden Kernkraftwerken befinden sich zwei weitere derzeit im Bau. Die Herausforderung für die Ukraine besteht mittelfristig darin, die zu Sowjetzeiten entstandenen Übertragungs- und Erzeugungskapazitäten zu erneuern und den Ansprüchen eines modernen, wachsenden Industriesektors anzupassen. Hierbei gilt es einerseits Importquellen zu diversifizieren, die Effizienz bei Erzeugung und Verwendung von Strom und Wärme zu erhöhen und Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen. Gleichzeitig muss zu jedem Zeitpunkt die Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben. Trotz des derzeit hohen Anteils konventioneller Energieträger, sieht die Energiestrategie der Ukraine vor den Anteil der erneuerbaren Energien an der Primärenergieversorgung bis 2030 auf zehn Prozent zu steigern. Das eigentliche Potenzial für regenerative Energieformen in der Ukraine geht weit darüber hinaus. Der ausgeprägte landwirtschaftliche Sektor bietet beispielsweise hervorragende Voraussetzungen für die Nutzung von Biomasse ...Zum vollständigen Artikel


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