"Mein Anwalt hat mich nicht richtig belehrt!" BGH: Beweispflichtig ist der Mandant!

"Wenn Sie mir das rechtzeitig gesagt hätten...!" Dieser Satz markiert häufig den Anfang vom Ende einer guten Mandatsbeziehung. Und wenn der Anwalt dasjenige, was er eben häufig doch rechtzeitig gesagt hat, nicht in irgendeiner Form auch schriftlich gegenüber dem Mandanten festgehalten hat, dann ist auch der Haftungsprozess nicht weit. Die Frist ist versäumt, sie wurde nicht eingehalten, weil der Mandant sich nicht gemeldet hat. Der Mandant sagt, er sei gar nicht informiert worden, dass er sich binnen einer gewissen Frist hätte melden sollen. Im Haftungsprozess ist die große Frage: Wer muss was beweisen? Und hier liegt der Vorteil klar auf Seiten des Anwalts. Das hat der BGH erst dieses Jahr, nämlich mit Beschluss vom 10.02.2011, Az. IX ZR 45/08 wieder bestätigt ...Zum vollständigen Artikel


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