EU-Kommission: “Im Durchschnitt kostet eine öffentliche Auftragsvergabe 28 000 Euro” – Ergebnisse der Bewertung der Vergaberichtlinien veröffentlicht

Heute, am 30. Juni, findet in Brüssel auf Einladung von EU-Kommissar Michel Barnier eine Konferenz über die Modernisierung der europäischen Vergaberichtlinien statt. Die Kommission wird Ergebnisse ihrer Ex-Post-Evaluierung der geltenden Vergaberichtlinien präsentieren, ebenso wie die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation durch das Grünbuch, welches sie im Januar veröffentlichte. Wenige Tage vorab veröffentlichte sie bereits die mit Spannung erwarteten Ergebnisse ihrer Bewertung der europäischen Vergaberichtlinien und lies wissen: “Im Durchschnitt dauert ein öffentliches Auftragsvergabeverfahren 108 Tage und kostet 28000 Euro.” Allerdings hätten die Mitgliedsstaaten dank der EU-Vergaberichtlinien rund 20 Milliarden Euro einsparen und die Kosten um bis zu vier Prozent senken können.

Dreiviertel dieser Kosten flössen in die Vorbereitung der Angebote und ein Viertel der Kosten in die Arbeit der öffentlichen Auftraggeber, so die Kommission.

Hintergrund

Damit öffentliche Gelder effizienter genutzt werden, strebt die Kommission eine Reform der europäischen Vergaberichtlinien an. Sie will die Kosten senken und die Dauer der Vergabeverfahren verkürzen. Die Reform der Rechtsvorschriften für das öffentliche Auftragswesen zählt daher zu den zwölf wichtigsten Maßnahmen der im April 2011 angenommenen Binnenmarktakte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK