Fluch und Segen des doppelten Fristenkalenders

In vielen Anwaltsbüros werden zwei Fristenkalender geführt, einer auf Papier und einer im Computer. Der PC-Kalender, weil extrem benutzerfreundlich und der Papierkalender "für alle Fälle". Der BGH hat jetzt entschieden, dass in der Akte eine Frist erst als „notiert“ gekennzeichnet werden darf, wenn sie in beiden Kalendern eingetragen ist. Es gewährte deshalb im folgenden Fall keine Wiedereinsetzung: Die Kanzlei hatte sich eine Berufungsbegründungsfrist verlängern lassen. Die verlängerte Frist wurde im Papierkalender korrekt ( oder sogar vier Tage zu früh, zum Sachverhalt vgl. die Kommentierung des Urteils in den aktuellen BRAK-Mitteilungen, S. 140), und im parallel geführten elektronischen Kalender versehentlich nicht eingetragen . In beiden Kalendern wurden Vorfristen notiert. Anschließend wurde in der Handakte die Frist als „notiert“ bezeichnet ...Zum vollständigen Artikel


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