Es geschehen noch Zeichen und Wunder …

Mit dieser Einleitung verkündete unsere Mandantin die gute Nachricht, dass sie letztlich und vollkommen unerwartet (da früher abgelehnt) für ihren Behindertenbegleithund (BBH) im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ erhalten hatte. B berechtigt zur Mitnahme einer BegleitPERSON im öffentlichen Straßenverkehr.

Frau D leidet unter einer äußerst seltenen Diabetes-Erkrankung. Hierbei wird die Unterzuckerungssymptomatik auch auf Grund der erforderlichen Medikation verschleiert. Ihr speziell ausgebildeter Hund wittert die Unterzuckerung (Hunde riechen etwa eine Million Mal besser als wir Menschen) und hilft ihr dann sowohl bei schwindender Orientierung als auch bei Bewusstseinsverlust.

Allgemein bekannt ist der BBH als Führhund für sehbehinderte Menschen. Der BBH oder auch Servicehund genannt leistet aber auch anderen behinderten Menschen wertvolle Unterstützung und gibt ihnen so ein hohes Maß an Selbständigkeit zurück. Bei Bedarf kann der Servicehund eben nicht nur Blinde/Sehbehinderte führen, sondern auch einen Rollstuhl ziehen, sämtliche Alltagsgegenstände auf Kommando aufheben und bringen, Kleidungsstücke an-/ausziehen, in einer speziellen Packtasche Einkäufe nach Hause tragen. Er kann z. B. Hörbehinderten auf Zettel geschriebene Nachrichten im Maul tragend überbringen, das Tür-/Telefonklingeln, Schreien eines Babys, Feueralarm usw ...

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