Datenabfrage zum Regulierungskonto: BNetzA fordert zusätzliche Daten von Gasnetzbetreibern

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Die Zeit drängt: Nur noch bis zum 30.6.2011 haben Gas- und Stromnetzbetreiber Zeit, bei der zuständigen Regulierungsbehörde die Daten für die Führung des so genannten Regulierungskontos (§ 5 ARegV) einzureichen. Neu sind dabei insbesondere die Anforderungen an Gasnetzbetreiber: Sie müssen in diesem Jahr mehr Daten melden als gewohnt.

Die abgefragten Daten sind die Grundlage, auf der die Regulierungsbehörde die Differenzbeträge ermittelt, die sich in einem Kalenderjahr zwischen den nach der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) zulässigen Erlösen und den – gemessen an der tatsächlichen Mengenentwicklung - erzielbaren Erlösen ergeben. Dem Ganzen liegt der Gedanke zu Grunde, dass bei diesem Vergleich notwendigerweise Mengenprognosen für das jeweilige Jahr getroffen werden müssen, die mit den tatsächlich abgesetzten Energiemengen grundsätzlich nicht übereinstimmen. Außerdem soll das Regulierungskonto den Abgleich von Kosten für die Inanspruchnahme vorgelagerter Netzebenen, Kosten des Messstellenbetriebs und der Messung sowie Kostendifferenzen, u.a. aus dem Einbau moderner Zähler gemäß § 21b Abs. 3a und b EnWG, ermöglichen.

Der Saldo des Regulierungskontos wird im letzten Jahr der Regulierungsperiode ermittelt und in Form von Zu- oder Abschlägen auf die Erlösobergrenzen in der folgenden Regulierungsperiode aufgelöst.

Darüber hinaus sind Netzbetreiber, deren tatsächlich erzielte Erlöse die zulässigen Erlöse des letzten abgeschlossenen Kalenderjahres um mehr als 5 % übersteigen, verpflichtet, ihre Netzentgelte gemäß § 5 Abs. 3 ARegV anzupassen.

Neues zu den Erhebungsbögen

Zur Erhebung der Daten für das Regulierungskonto haben die Unternehmen von den Regulierungsbehörden bereit gestellte Erhebungsbögen auszufüllen. Erstmals zum 9.12.2010 wurden die „Erläuterungen der Regulierungsbehörden zur Bestimmung des Regulierungskontosaldos“ veröffentlicht, die am 24.5 ...

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