Deutschkurs ist nicht diskriminierend

Eine Aufforderung des Arbeitgebers, an einem Deutschkurs teilzunehmen, stellt als solche nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts keinen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dar.

Die seit 1985 in einem Schwimmbad der beklagten Arbeitgeberin beschäftigte Klägerin, deren Muttersprache kroatisch ist, arbeitete, nachdem vor über 14 Jahren ihr Kassenbefugnis erteilt wurde, ab da auch als Vertretung der Kassenkräfte. Vor gut fünf Jahren forderte die Beklagte die Klägerin auf, zur Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse auf eigene Kosten und außerhalb der Arbeitszeit einen Deutschkurs zu absolvieren. Die Kostenübernahme lehnte die Beklagte ab. Nachdem die Klägerin gut ein Jahr später noch nicht an einem Deutschkurs teilnahm, mahnte die Beklagte sie ab ...

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