8. Senat des BAG entscheidet zu Gunsten der Arbeitnehmer: Arbeitgeber muß den Schaden am PKW des Arbeitnehmers ersetzen, wenn dieser aus Anlass der Rufbereitschaft in den Dienst fährt !!

Pressemitteilung des BAG 1. Ein Arbeitnehmer, der im Rahmen seiner Rufbereitschaft bei der Fahrt von seinem Wohnort zur Arbeitsstätte mit seinem Privatwagen verunglückt, hat grundsätzlich Anspruch gegen seinen Arbeitgeber auf Ersatz des an seinem Pkw entstandenen Schadens. 2. Die Höhe dieses Ersatzanspruchs bemisst sich nach den Regeln des innerbetrieblichen Schadensausgleichs.

Hinweis: Der 8. Senat hat die Sache zur neuen Verhandlung an das Landesarbeitsgericht zurückverwiesen. Das LAG wird nun sowohl die Höhe des Unfallschadens aufzuklären haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob und ggf. mit welchem Verschuldensgrad der Kläger den Unfall verursacht hat.

Rechtsanwalt Marcus Bodem Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin Der Kläger war als Oberarzt im Klinikum in L. beschäftigt. Er wohnte einige Kilometer von seinem Arbeitsort entfernt in der Gemeinde A. An einem Sonntag im Januar 2008 war er zum Rufbereitschaftsdienst eingeteilt und hielt sich in seiner Wohnung auf ...

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