USA: Konträre Entwicklungen beim Emissionshandel auf Bundesstaatenebene

Derzeit sind in den USA unterschiedliche Entwicklungen rund um das Thema Treibhausgasreduktionen zu beobachten: während der Bundestaat Kalifornien das erste verpflichtende Emissionshandelssystem in den USA einführen möchte, werden die bereits etablierten Systeme in New Jersey und New Hampshire in Frage gestellt. Kalifornien: Neue Emissionsstandards ab 2012 geplant Aktuellen Meldungen der Regulierungsbehörde Air Resources Boards zufolge will die kalifornische Regierung neue Emissionsstandards für den Bundesstaat auf den Weg bringen und dazu das erste verpflichtende Cap-and-Trade-Programm in den USA initiieren. Durch den Emissionshandel sollen die Emissionen von Kraftwerken, Raffinerien und anderen Industrieanlagen erfasst werden und bis 2020 um ca. 15 Prozent gesenkt werden. Ab 2012 soll das Programm in Kraft treten und somit die jährlichen Emissionen durch sogenannte Emissionszertifikate steuern. Je nach Bedarf bzw. Einsparung können die Unternehmen dann mit ihren Zertifikaten handeln. Deren Menge auf dem Markt soll jährlich reduziert werden. New Jersey: Ende des Cap-and-Trade-Programms? Vergangene Woche stellte der republikanische Gouverneur Chris Christie in New Jersey einen Entwurf für die zukünftige Energiestrategie des Staates vor, in der die ursprünglichen Quoten für Strom aus erneuerbaren Energien seines Vorgängers Jon Corzine drastisch verringert werden sollen ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK