Santander Leasing: Restwert-Abrechnung angreifbar

Wer einen Leasingvertrag der Santander Consumer Leasing GmbH mit Restwert-Abrechnung oder Andienungsrecht abgeschlossen hat, dem drohen zum Vertragsende tausende Euro Nachforderung. Doch betroffene Leasingnehmer sollten sich nicht zu schnell geschlagen geben. Wir halten die Verträge für angreifbar.

Restwertabrechnung

Bei Leasingverträgen mit Restwertabrechnung schreibt die Santander einen kalkulierten Restwert fest, den das Fahrzeug bei der Rückgabe zum Vertragsende haben muss. Es handelt sich um den Wert, der durch den Weiterverkauf nach Vertragsende für die Leasingbank erzielt werden soll. Wird der Wert verfehlt, soll der Leasingnehmer nachzahlen.

Das ist gefährlich, denn häufig setzen Leasingbank und Händler den kalkulierten Restwert zu Vertragsbeginn unrealistisch überhöht an. Auf diese Weise wird eine Nachzahlung schon vorprogrammiert – ohne Wissen des Leasingnehmers. Leasingbank und Händler können auf diese Weise das Fahrzeug mit niedrigeren Leasingraten scheinbar günstig aussehen lassen oder einfach nur zum Vertragsende einen Extra-Gewinn auf Kosten des ahnungslosen Leasingnehmers einstreichen.

Andienungsrecht

Noch gefährlicher wird die Situation durch das von der Santander verlangte Andienungsrecht. Es bedeutet, dass Santander das Recht haben soll, dem Leasingnehmer das Fahrzeug zum Vertragsende zu dem von der Santander selbst in den Leasingvertrag geschriebenen kalkulierten Restwert zu verkaufen. Der Leasingnehmer müsste dann sofort die gesamte Summe zahlen.

Verteidigung

Unserer Auffassung nach verstoßen die von der Santander verwendeten Klauseln gegen die gesetzlichen Vorgaben für allgemeine Geschäftsbedingungen ...

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