BFH: Keine Versicherung ohne übernommenes Wagnis

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Für Kommunen kann es interessant sein, sich zu einem nicht rechtsfähigen Verein zusammen zu tun, um Haftpflichtrisiken gemeinsam zu schultern. Ein solcher kommunaler Schadensausgleich wirft allerdings steuerrechtliche Fragen auf, denn in einem solchen Fall wird Versicherungssteuer fällig. Ein neues Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) – Urteil vom 8.12.2010, Az. II R 12/08 – liefert für viele dieser Fragen eine Antwort.

In dem entschiedenen Fall hatten sich mehrere Großstädte untereinander einen Schadensausgleich vereinbart: Dazu gründeten sie einen nicht rechtsfähigen Verein. Dieser Verein und seine Mitglieder regulierten satzungsgemäß Schäden bis zur Höhe der so genannten Zwischensumme unmittelbar auf eigene Kosten. Für die Mitglieder bestand nur eine Ausgleichspflicht, soweit die errechnete Zwischensumme die für sie im Geschäftsjahr anerkannten Schäden überstieg. Die Mitglieder hatten einen Erstattungsanspruch gegen den Ausgleich nur für den diese Zwischensumme übersteigenden Betrag ...

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