The road to hell XI: Die Hamburger Verbraucherzentrale - Gegen Abmahnanwälte wettern und dabei die angelegten Maßstäbe selbst nicht einhalten?

Die Hamburger Verbraucherzentrale macht sich für den Verbraucher stark und das ist auch gut so. In Sachen Filesharing-Plage fordern die Verbraucherschützer deshalb wohl auch in einem quasi-öffentlichen Brief die abmahnenden Anwälte ganz energisch auf (Zitat): “Wir fordern von den Rechtsanwälten, die die Abmahnungen verschicken: Suchen Sie sich ein anderes lukratives Betätigungsfeld! Natürlich sollten Urheberrechtsverletzungen nicht geduldet werden. Aber dient es der Sache, wenn ganze Familien in den finanziellen Ruin getrieben werden? Wäre es hier nicht standesgemäß, Augenmaß zu beweisen und es bei Warnungen (wohlgemerkt: nur für Erstfälle! Wer gewarnt wurde, und erneut eine Urheberrechtsverletzung begeht, kann auch u.E. keine Nachsicht verlangen) zu belassen?” (vgl. hier).

“Bei Warnungen belassen?” Damit gewinnt man gewiss die Sympathien des Volkes. Nur scheint das vehemente Aufbegehren noch nicht zum eigenen Abmahngebahren zu passen:

Nach eigenem Bekunden mahnt die Verbraucherzentrale Hamburg nämlich selbst ab und nicht nur vereinzelt ...

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