Jörg Kachelmann gründet Stiftung – und das ist gut so! Wird der "Weiße Ring" weiter so skandalös versagen?

Maria-Laach-Tagungsband “Opfer im Blickpunkt: Angeklagte im Abseits? Probleme und Chancen zunehmender Orientierung auf die Verletzten in Prozess,Therapie und Vollzug” anfordern ! Nicht nur die inzwischen der durch explodierende Anzeigezahlen erreichte Tiefststand bei der Verurteiltenquote von 12,7% (2009), sondern die kürzlich abgehaltene Fachkonferenz in Maria Laach zeigt, dass da inzwischen etwas bereits ganz gehörig aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint. Wie dieser Fall aus dem Jörg-Kachelmann-Anzeigejahr zeigt, scheint es auch schon die Nach-EMMA-Generation voll gepackt zu haben. Von Angst, Scheu und Scham kann nun wirklich keine Rede mehr sein, nicht nur wegen des fortgesetzten Booms von weiteren + 5,6% ANGEZEIGTE Fälle (2010: 7724, 2009: 7314 = +410)
(Nur nebenbei gerade noch aus einer Erfahrung vom Freitag, quasi „live“: Würde man in Deutschland für jedes Mal, wenn eine „Fachkraft“ vom KHK bis zum Staatsanwalt „Tatverdächtiger“ und „Täter“ „verwechselt“ (Die BKS-PKS ist eine TatVERDÄCHTIGENstatistik bzw. eine Statistik der ANGEZEIGTEN Fälle! Nur mal so.) bzw. jemand zu früh und damit implizit vorverurteilend als „Opfer“ bezeichnet wird, einen Euro kassieren, könnte man locker Griechenland sanieren. Und Portugal, Italien und Spanien gleich mit. Allerdings nur, wenn der jeweilige Euro von deren staatlichen Arbeitgeber käme; müssten sie den Euro für den jeweiligen Lapsus linguae aus eigenen Tasche zahlen, wäre wohl sehr schnell Schluss mit dem bösartigen und rechtsstaatswidrigen Stuss.... )
Das einzig Gute an diesem Prozess ist wohl, dass es wohl alsbald eine längst notwendige Gegengründung zum Weißen Ring http://www.nachrichten.ch/detail/496523.htm (Einstweilen bis zur hoffentlich irgendwann erfolgenden Freischaltung des großartigen WELTWOCHE-Interviews), der auf der ganzen Linie durch Zulassung der medialen Vorverurteilung versagt hat, geben wird ...Zum vollständigen Artikel


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