Zögerliche Schadenregulierung? Mitnichten!

In der Rechtsprechung zum Schmerzensgeld ist anerkannt, daß eine „zögerliche Schadenregulierung“ zu einem Aufschlag auf das zu zahlende Schmerzensgeld führen kann. Ein solcher Fall liegt etwa vor, wenn der Versicherer trotz eindeutiger Haftungslage keine oder einen offensichtlich viel zu geringen Schmerzensgeldbetrag zahlt (vgl. auch die Darstellung hier).

In einem Klageverfahren vertrete ich nun den Haftpflichtversicherer, dem der Kläger ein solches zögerliches Regulierungsverhalten vorwirft und hierdurch ein höheres Schmerzensgeld erreichen will.

Der Unfall hat sich bereits Mitte 2007 ereignet, die Klage ist erst Mitte 2011 erhoben worden.

Das klingt zunächst einmal in der Tat sehr zögerlich ...

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