Behindertenverbände kristisieren neuen “Nationalen Aktionsplan” der Regierung

Das Ganze habe etwas “Aktionistisches” – mit diesen Worten kritisierte Barbara Vieweg, die Sprecherin des Deutschen Behindertenrates den soeben von Bundessozialministerin Ursula von der Leyen vorgestellten “Nationalen Aktionsplan” für die gesellschaftliche Teilhabe von Behinderten. Im Rahmen der “Initiative Inklusion” will die Bundesregierung für drei Jahre zusätzliche 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen unter anderem behinderte Menschen besser in das Arbeitsleben integriert werden. Für Jugendliche seien spezielle Berufsvorbereitungsprogramme geplant, auch ältere Arbeitnehmer würden gefördert.

Behindertenverbände kritisieren daran vor allem, dass die Integration Behinderter mit dem neuen Plan nicht grundsätzlich angegangen werde. Mit den bestehenden UN-Vorgaben habe der Aktionsplan nichts zu tun, so Sigrid Arnade von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in der Berliner Zeitung ...

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