Zeitarbeit: Die wichtigsten Regelungen des Tarifwerkes iGZ e.V.-DGB

Zeitarbeit:

Die wichtigsten Regelungen des Tarifwerkes des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. und den unterzeichneten Mitgliedsgewerkschaften des DGB für die Zeitarbeitsbranche

1. Eingruppierung

Die Entlohnung richtet sich nach der Entgeltgruppe ausgerichtet an der Qualifikation des Arbeitnehmers. Relevant für die Eingruppierung bei der Einstellung ist, dass der Arbeitnehmer auch tatsächlich die Qualifikation hat.

Entgeltrahmentarifvertrag (Im folgenden ER-TV)

§ 2 ER-TV Eingruppiert wird in die Stammentgeltgruppe, nach tatsächlicher Qualifikation für die im Kundeneinsatz ausgeübte Tätigkeit. Entgeltgruppen ab 01.07.2010- > § 3 ER-TV

§ 5 ER-TV Eine einsatzbezogene Zulage wird nach 9 Monaten ununterbrochener Überlassungsdauer an denselben Kundenbetrieb, z.B. für die Entgeltgruppe 1- 4 in Höhe € 0,20 gezahlt. Erstmals zu zahlen ist diese nach Ablauf von 14 Monaten ununterbrochenen Bestehens des Arbeitsverhältnisses

Entgeltarifvertrag (Im folgenden E-TV)

§ 2 E-TV: Es werden in der Zeitarbeit Stundenentgelte gezahlt.

Ab 1.5.2011 West € 7,79 ohne Zulage, ab 1.11.2011 € 7,89 ohne Zulage

Die monatlichen Gehaltstarife auf Basis von 151,67 Stunden im Monat betragen

ab 1.5.2011 West € 1.181,51 ohne Zulage, ab 1.11.2011 € 1.196,68 ohne Zulage

2. Arbeitszeit

Manteltarifvertrag (im folgenden MTV)

Die Tarifvertrag der DGB-Gewerkschaften mit dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) sehen eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden vor.

§ 3.1. MTV: regelmäßige monatliche Arbeitszeit Vollzeitbeschäftigte: 151,67 Stunden- 35 Stunden/Woche

Durch eine Zusatzvereinbarung, z. B. im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung, kann davon abgewichen werden.

Für jeden Monat wird eine „individuelle regelmäßige monatliche Arbeitszeit“ gebildet:

§ 3.1.2 ...

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