Survey „Jugend 2011 Baden-Württemberg“

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Am 6. Juni 2011 hat die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer den erstmals erhobenen Survey „Jugend 2011 Baden-Württemberg“ vorgelegt. An der Erhebung durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg und den Landesschülerbeirat (LSBR) haben sich mehr als 2.400 Jugendliche beteiligt, die zu Themen wie Schule, Engagement, Freizeitgestaltung und Berufswünschen befragt wurden. Der Jugendsurvey Baden-Württemberg liefert damit erstmals Daten aus Sicht der 12- bis 18-Jährigen zu ihrer Lebenssituation im Land. Gemeinsam von der Jugendstiftung Baden-Württemberg und dem Landesschülerbeirat Baden-Württemberg wurden dafür im Winter 2010/2011 2.413 Jugendliche befragt.

Ergänzt wird die Studie von einer Stellungnahme des Landesschülerbeirats Baden-Württemberg, der aus den Daten 11 Empfehlungen ableitet. Anschließend bewerten vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ergebnisse der Untersuchung aus dem Blickwinkel ihrer jeweiligen Fachrichtungen. Zu Wort kommen Sigrid Meinhold-Henschel von der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh, Prof. Dr. Kirsten Puhr von der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, Prof. Dr. Sylvia Rohr von der Universität Stuttgart und der Stuttgarter Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt. Der Survey legt den Handlungsbedarf in der Bildungs- und Jugendpolitik offen und als ein wichtiges Ergebnis hervor, dass das Aufwachsen mit sprachlicher und kultureller Vielfalt für Jugendliche mittlerweile gesellschaftliche Normalität in Baden-Württemberg ist. Zwei Drittel der befragten Jugendlichen haben danach einen Freundeskreis mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln ...

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